Wochenrückblick KW 3/2018

Die dritte Woche des Jahres war geprägt vom Sturmtief Friederike und einigen Releases in der OSS-Welt.

Wochengeschehen

Top-Thema: Wine 3.0

Recht frisch ist der Release von Wine 3.0. Wine ermöglicht durch die Schaffung eines zusätzlichen Layers Windows-Anwendungen unter Linux auszuführen. Das geht mitunter je nach Anwendung ganz zuverlässig. Am 18. Januar 2018 hat nun das WineHQ-Team den nächsten großen Major-Release verkündet: Wine 3.0. Unter den Neuerungen sind z.B. die Unterstützung von Direct3D 10 und 11, der Direct-Command-Stream, der Android-Grafiktreiber und eine verbesserte DirectWrite- und Direct2D-Unterstützung. Direct3D 12 und Vulkan wurden auf den nächsten Entwicklungszyklus vertagt.

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Artikeltipps

Netzfundstück: Hoster gelöscht

Als ich letzte Woche über die verschiedenen Möglichkeiten berichtete, eine ISO-Datei auf einen USB-Stick zu bringen, habe ich auch das dd-Kommando vorgestellt. Immer im Hinterkopf, die Kommandos eindeutig und mit Links zu den man-Pages zu schreiben, da insbesondere mit dd viele schwerwiegende Fehler begangen werden können, fiel mir auch wieder eine Frage auf Serverfault ein, die vor knapp 2 Jahren im Netz die Runde machte: „Recovering from a rm -rf /“ (hier aus dem Internet Archive, da das Original bereits gelöscht wurde) „Netzfundstück: Hoster gelöscht“ weiterlesen

Wochenrückblick KW 1/2018

Wie versprochen wird es in diesem Jahr einige Neuerungen und Experimente geben. Eines davon wird der Wochenrückblick sein. In vorerst unregelmäßigen Abständen werde ich das Wochengeschehen zusammentragen sowie Beiträge von Bloggern hervorheben, die wie ich in den Netzwerk OSBN und Ubuntuusers.de Planet Mitglied sind. „Wochenrückblick KW 1/2018“ weiterlesen

Bootfähige USB-Sticks/SD-Karten aus ISO-Dateien erstellen

Soll auf einem Computer ein Betriebssystem installiert oder ein Live-System gestartet werden, hat man sich früher immer die entsprechende ISO-Datei heruntergeladen und diese dann auf eine CD, später DVD, gebrannt. Da heutzutage allerdings DVD-Laufwerke in Computern immer seltener werden und die optischen Datenträger auch nur begrenzt wiederverwendbar sind, muss man sich nach Alternativen umschauen. Das gilt ohne Frage auch für Geräte wie Raspberry Pis.

Wechseldatenträger wie z.B. USB-Sticks oder auch SD-Karten bieten sich dafür gut an, aber es gibt Probleme, da sich eine ISO-Datei nicht klassisch darauf „brennen“ lässt. Einfach den Inhalt der ISO-Datei mit einem Programm wie 7-Zip zu entpacken und die Dateien auf den Wechseldatenträger zu kopieren, sieht zwar erst einleuchtend aus, wird aber meist vom Computer, der vom Datenträger starten soll, (hierzu muss man den USB-Stick im Boot-Menü auswählen) nicht akzeptiert. Einer der Gründe dafür ist, dass das Medium als bootfähig markiert werden muss, um einen Start zu ermöglichen. „Bootfähige USB-Sticks/SD-Karten aus ISO-Dateien erstellen“ weiterlesen

Tipp: Duplikate in bash_history vermeiden

Letztes Jahr habe ich bereits zur Bash und der Vermeidung von bestimmten History-Einträgen geschrieben. Die dort angesprochene HISTCONTROL-Varible lässt sich allerdings auch mit anderen Werten füllen, nämlich auch mit ignoredups. „Tipp: Duplikate in bash_history vermeiden“ weiterlesen

Die z-Kommandos

Als Administrator ist es wichtig, die Logs seiner Systeme zu sichten und auf Unregelmäßigkeiten zu überprüfen. Dies geht besonders gut mit Anwendungen wie cat, less oder more. Damit allerdings die Logs nicht zu groß werden, greift bei vielen Systemen logrotate ein und archiviert (für einen vorgegebene Zeitraum) alte Logs in einem bestimmten Zyklus. Werden diese alten Logs jedoch komprimiert, wird das spätere Begutachten scheinbar schwieriger, da die Dateien nun .gz-komprimiert sind. Die Archive müssten erst entpackt werden, um sie zu lesen. „Die z-Kommandos“ weiterlesen

Tipp: Alt-Tab in Gnome 3 konfigurieren

Gnome 3 ist seit der Canonicals Ankündigung zur Umstellung der Ubuntu-Desktopumgebung in spätestens nächstem Jahr in aller Munde.
Möchte man schnell Anwendungen wechseln, bietet sich die Tastenkombination Alt-Tab in allen üblichen Betriebssystemen an. Während man aber von Unity z.B. gewohnt ist, dass alle Fenster aufgelistet werden, listet Gnome 3 normalerweise nur in Anwendungsgruppen auf. Aus meiner Sicht ist das für einen zügigen Wechsel zwischen den Fenstern, besonders wenn sie zur gleichen Anwendung gehören, hinderlich. „Tipp: Alt-Tab in Gnome 3 konfigurieren“ weiterlesen

Dirty Cow: Kritische Sicherheitslücke im Linux-Kernel

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Kurz notiert: seit einigen Tagen kursiert eine Sicherheitslücke des Linux-Kernels im Internet, die eine Rechteerweiterung für praktisch jeden Nutzer ermöglicht. Wie schon von z.B. Heartbleed bekannt, hat auch diese Lücke einen Namen und eine Webseite: Dirty COW. „Dirty Cow: Kritische Sicherheitslücke im Linux-Kernel“ weiterlesen

Solved: Error 1698 (28000) in MySQL/MariaDB

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Vor einigen Tagen habe ich auf einem Ubuntu Server 16.04 LTS den Datenbankserver MariaDB installiert. Die Installation verlief über

wie üblich, der Installationassistent fragte allerdings nicht mehr wie früher nach dem Root-Passwort. Auch nach der Installation war scheinbar kein Root-Passwort gesetzt – trotzdem wurden Anmeldeversuche mit der Fehlermeldung

abgewiesen.

„Solved: Error 1698 (28000) in MySQL/MariaDB“ weiterlesen

Erreichbarkeit von Ports mit netcat ermitteln

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Beim Testen von Serverdiensten stellt sich oft die Frage, ob ein gewünschter Port erreichbar ist. Ports ordnen Endpunkte zwischen Verbindungen zu und sind wichtiger Bestandteil der TCP/UDP-Protokolle. (vgl. [1]) Während bei der Ermittlung der Erreichbarkeit eines Computers mittels IP-Adresse in der Regel der Ping hilft, werden für einzelne Ports andere Mittel benötigt. Die einfachste Möglichkeit für die HTTP(S)-Ports 80 und 443 ist der Browser. Gibt es beim Verbindungsaufbau keine Probleme, so ist der Port erreichbar. Bei Diensten wie einem Mail Transfer Agent (Port 25) ist das nicht so einfach. „Erreichbarkeit von Ports mit netcat ermitteln“ weiterlesen