Hier wird salopp der Begriff "Virus" für jede Art von Schadsoftware verwendet. Das ist OK im allgemeinen Sprachgebrauch, aber nicht in einem Fachartikel.
Ein Virus ist eine Schadsoftware, die sich unter Ausführung ihres eigenen Codes selbst verbreiten kann ohne Nutzerinteraktion. Anfangs waren dies schlicht "verseuchte" Disketten, später ging das über das LAN, zum Schluss über's Internet. Und Viren sind unter Linux-Systemen, die aktuell gehalten werden, tatsächlich fast unmöglich, da sie mehrere Sicherheitslücken benötigen, die in passender Weise zusammenspielen.
Das heißt aber, dass nicht jede Schadsoftware ein Virus ist, und solche, die man quasi manuell installieren muss (durch Verstecken in anderen Softwarekomponenten, durch Manipulation des menschlichen Benutzers oder heimliches Installieren durch Drittpersonen) gab es immer schon. Auch zu der Zeit, als die verbreitetste Schadsoftware noch Windows-Viren waren.
Heute gibt es praktisch nur mehr diese, und das größte Problem, zumindest, was finanziellen Schaden betrifft, ist mittlerweile Schadsoftware, die für gezielte Einsatzzwecke geschrieben und an bestimmten Personen(gruppen) gezielt verteilt wird. "Klassisches" Beispiel: der "Bundestrojaner". Während ein Virus einfach auf alles losgeht, das ihm in die Quere kommt.
Der Spruch: "Linux ist uninteressant, weil der Marktanteil zu gering ist", hat übrigens nie gegolten. Schon zu der Zeit waren Linux-Systeme die Verbreitetsten im Server- / kommerziellen Bereich. Also dort, wo das meiste Geld zu stehlen gewesen wäre. Das es hier so selten dazu kam, zeigte sehr wohl die Sicherheit der Linux-System auf.
Aug. 3, 2026, 7:28 a.m. - Gerald
Hier wird salopp der Begriff "Virus" für jede Art von Schadsoftware verwendet. Das ist OK im allgemeinen Sprachgebrauch, aber nicht in einem Fachartikel. Ein Virus ist eine Schadsoftware, die sich unter Ausführung ihres eigenen Codes selbst verbreiten kann ohne Nutzerinteraktion. Anfangs waren dies schlicht "verseuchte" Disketten, später ging das über das LAN, zum Schluss über's Internet. Und Viren sind unter Linux-Systemen, die aktuell gehalten werden, tatsächlich fast unmöglich, da sie mehrere Sicherheitslücken benötigen, die in passender Weise zusammenspielen. Das heißt aber, dass nicht jede Schadsoftware ein Virus ist, und solche, die man quasi manuell installieren muss (durch Verstecken in anderen Softwarekomponenten, durch Manipulation des menschlichen Benutzers oder heimliches Installieren durch Drittpersonen) gab es immer schon. Auch zu der Zeit, als die verbreitetste Schadsoftware noch Windows-Viren waren. Heute gibt es praktisch nur mehr diese, und das größte Problem, zumindest, was finanziellen Schaden betrifft, ist mittlerweile Schadsoftware, die für gezielte Einsatzzwecke geschrieben und an bestimmten Personen(gruppen) gezielt verteilt wird. "Klassisches" Beispiel: der "Bundestrojaner". Während ein Virus einfach auf alles losgeht, das ihm in die Quere kommt. Der Spruch: "Linux ist uninteressant, weil der Marktanteil zu gering ist", hat übrigens nie gegolten. Schon zu der Zeit waren Linux-Systeme die Verbreitetsten im Server- / kommerziellen Bereich. Also dort, wo das meiste Geld zu stehlen gewesen wäre. Das es hier so selten dazu kam, zeigte sehr wohl die Sicherheit der Linux-System auf.