Wetterfotos erstellen mit wttr.in

Ein guter Bekannter auf meinem Blog ist wttr.in. Vor knapp einem Jahr vorgestellt, erfreut sich der Dienst bei euch großer Beliebtheit. Nicht zuletzt, weil laufend neue Funktionen dem Open Source-Projekt hinzugefügt werden. So wurde Mitte letzten Jahres eine Mondanzeige und Anfang diesen Jahres Sprachunterstützung für u.a. Deutsch eingeführt. „Wetterfotos erstellen mit wttr.in“ weiterlesen

Mac Login mit iCloud-Passwort (wieder) aktivieren

Seit macOS 10.10 Yosemite ist es möglich, sich in seinem Computerkonto mithilfe des iCloud-Passworts anzumelden.

Üblicherweise wird die Funktion entweder während der Installation bereits angeboten oder lässt sich nachträglich über die Passwortänderung in den Benutzereinstellungen aktivieren.

In besonderen Fällen kann oder muss man diese Funktion jedoch deaktivieren – insbesondere wenn man die Apple ID trennt. Hierfür muss bei der Trennung ein „Separates Passwort“ lokal definiert werden. „Mac Login mit iCloud-Passwort (wieder) aktivieren“ weiterlesen

Pacman-Cache mit paccache aufräumen

Arch Linux unterscheidet sich von anderen Distributionen insbesondere dadurch, dass hier mit pacman ein ganz anderer Paketmanager eingesetzt wird. Bei allen Softwareinstallationen und -updates lädt er die Installationspakete erst in das Verzeichnis /var/cache/pacman, bevor er die jeweiligen Pakete installiert. „Pacman-Cache mit paccache aufräumen“ weiterlesen

wttr.in spricht Deutsch

Wer mir bereits auf Twitter unter @vemgar folgt, hat bereits heute morgen schon gesehen, dass Igor Chubin seinen CLI-Wetterdienst wttr.in um weitere Sprachen erweitert hat. wttr.in habe ich bereits mehrmals im Blog vorgestellt.

Die Sprache lässt zum einen über den GET-Parameter „lang“ spezifizieren.

Zum anderen wird eine noch elegantere Methode zur Verfügung gestellt, die auf das HTTP-Headerfeld Accept-Language zurückgreift (RFC 2616). Mit CURL sieht das ganze dann so aus:

Mit dem Headerfeld lässt sich auf HTTP-Ebene angeben, welche Sprachen bevorzugt werden. Dies lässt sich sogar mit Gewichtungen verfeinern.

In meinen Augen eine nette Verbesserung.

Dateien teilen mit Ad-hoc Webservern

Um Dateien im Netzwerk freizugeben, gibt es diverse Möglichkeiten: NFS, Samba sowie weitere speziellere Lösungen. Manchmal möchte man aber eine Datei einfach von A nach B bringen und auf Umwege wie E-Mails an sich selbst verzichten. „Dateien teilen mit Ad-hoc Webservern“ weiterlesen

Tipp: LVM-Partitionen einhängen

Wer mit einer Live-CD wie z.B. der SystemRescueCD extern auf eine Partition zugreifen möchte, macht dies meist über ein Kommando wie:

Hierbei wird die die erste Partition der ersten Festplatte/USB-Stick in den Mountpoint /mnt eingehängt. Danach kann je nach Dateisystem ganz normal auf den Inhalt zugegriffen werden. Sofern die Partition allerdings mit dem Logical Volume Manager (LVM) eingerichtet wurde, ist das nicht so einfach möglich. Versuche, die logischen Volumes aufzufinden oder einzuhängen, schlagen scheinbar fehl, da bei LVM die Partitionen an ganz anderen Orten liegen.
„Tipp: LVM-Partitionen einhängen“ weiterlesen

.tar.gz mit vim auflisten

Vim ist eines der wenigen Werkzeuge unter Linux, die richtig unscheinbar und komplex daher kommen, in Wirklichkeit aber regelrechte Schweizer Taschenmesser sind. Eigentlich wird Vim als Editor eingesetzt, der sich dank seiner Syntax zu komplexen Operationen eignet.

Was aber wenige wissen: mit ihm lässt sich auch der Inhalt von .tar.gz-Archiven auflisten. Normalerweise geht das mit tar und den Flags tvf, sodass ein Archiv mittels tar -tvf archive.tar.gz aufgelistet wird.

Mit Vim geht das aber eleganter: hier wird das Archiv wie eine ganz normale Datei aufgerufen. Dann listet der Editor den Archivinhalt read-only auf.

Neben .tar.gz-Archiven werden auch z.B. .tar.xz-Archive unterstützt.

Ein cleverer Tipp für alle, die gerne mit Vim arbeiten.

Erreichbarkeit von Ports mit netcat ermitteln

Beim Testen von Serverdiensten stellt sich oft die Frage, ob ein gewünschter Port erreichbar ist. Ports ordnen Endpunkte zwischen Verbindungen zu und sind wichtiger Bestandteil der TCP/UDP-Protokolle. (vgl. [1]) Während bei der Ermittlung der Erreichbarkeit eines Computers mittels IP-Adresse in der Regel der Ping hilft, werden für einzelne Ports andere Mittel benötigt. Die einfachste Möglichkeit für die HTTP(S)-Ports 80 und 443 ist der Browser. Gibt es beim Verbindungsaufbau keine Probleme, so ist der Port erreichbar. Bei Diensten wie einem Mail Transfer Agent (Port 25) ist das nicht so einfach. „Erreichbarkeit von Ports mit netcat ermitteln“ weiterlesen

Standardgateway unter Linux ermitteln

Wenn man unter Linux-Distributionen Netzwerke konfiguriert oder administriert, möchte man oftmals wissen, an welchen Router bzw. „Standardgateway“ der Rechner angebunden ist. Das Standardgateway ist üblicherweise ein Netzwerkgerät, an das die Netzwerkteilnehmer Pakete für andere Subnetze senden. Heutzutage sind das meist Router. Während in Heimnetzwerken oft nur ein Router arbeitet, sind es bei größeren Netzwerken nicht selten mehrere. Andere Betriebssysteme zeigen das Standardgateway beispielsweise unter dem Befehl ipconfig an, unter Linux gibt es bekanntermaßen ähnliche und spezielle Wege, die zum Ziel führen. „Standardgateway unter Linux ermitteln“ weiterlesen