Datenschutztag

Heute ist europäischer Datenschutztag.

Der Europäische Datenschutztag ist ein auf Initiative des Europarats ins Leben gerufener Aktionstag für den Datenschutz. Er wird seit 2007 jährlich um den 28. Januar begangen. Dieses Datum wurde gewählt, weil am 28. Januar 1981 die Europäische Datenschutzkonvention unterzeichnet worden war.

Ziel des Europäischen Datenschutztages ist es, die Bürger Europas für den Datenschutz zu sensibilisieren. Dies soll durch Aktionen aller mit dem Datenschutz betrauten Organisationen erfolgen.1

Ergänzend zum „üblichen“ Datenschutz möchte ich euch heute noch zwei Tipps auf den Weg geben, die Datenschutz im größeren Sinne betreffen.

Schaut, welche Anwendungen ihr nicht benötigt. Deinstalliert unbenutzte Anwendungen auf euren Computern oder Smartphones. Unter Debian/Ubuntu könnt ihr alle über den Paketmananger installierten Anwendungen über dpkg-query -l , bei ArchLinux über pacman -Q auflisten. Jede zusätzliche Anwendung kann ein Datenschutz- und Sicherheitsrisiko sein.

Schützt eure Daten vor unautorisiertem Zugriff. Nutzt Zwei-Faktor-Authentifizierung. Nur 10 % der Gmail-Nutzer nutzen dies. Die Seite twofactorauth.org gibt eine kleine Übersicht, welche Webdienste dies unterstützten.

Einen schönen Sonntag!

Quellen

Zitat: Seite „Europäischer Datenschutztag“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Februar 2017, 18:54 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Europ%C3%A4ischer_Datenschutztag&oldid=162292087 (Abgerufen: 28. Januar 2018, 14:18 UTC)

ClamAV-Hotfix (0.99.3)

Kurz notiert: nutzt von euch jemand ClamAV? Die liefern in Version 0.99.3 einen Hotfix für eine Lücke, die scheinbar schon aktiv durch manipulierte PDFs ausgenutzt wird.

Kleiner Tipp: wer unter Debian/Ubuntu schnell checken möchte, ob 0.99.3 bereits installiert ist: einfach das Kommando dpkg-query -s clamav | grep -e "Version" ausführen, sofern clamav auf der Maschine installiert ist.

Android 8.1 zeigt Geschwindigkeit bei öffentlichen WLANs an

Wie Android Police bereits vor Wochen berichtet hat, erwartet Android 8.1 ein Feature, das es ermöglicht, bei offenen WLANs die jeweilige durchschnittliche Geschwindigkeit schon vor der Anmeldung zu sehen. Hierbei richtet sich die Anzeige nach folgenden Geschwindigkeitsbereichen:

Slow 0 – 1 MB/s
OK 1 – 5 MB/s
Fast 5 – 20 MB/s
Very Fast 20+ MB/s

Seit heute rollt Google dieses Feature nun aus.

Quellen: 1, 2, 3

Let’s Encrypt und Wildcard-Zertifikate: Januar ’18 Update

Kurz notiert: seit der Ankündigung von Wildcard-Zertifikaten bei der Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt ist schon knapp ein halbes Jahr vergangen. Heute habe ich meinen hoffentlich letzten renew auf der alten Variante, bei der jede Domain einzeln beantragt werden muss, durchgeführt.

Im Forum sowie der Let’s Encrypt-Homepage zeigt sich folgender aktueller Stand:

  • Gerade bzw. heute (04.01.2018) wird der Endpoint für Wildcard-Certs in die public testing/staging API eingespielt. Die Certs stammen dann aber auch von einer Staging CA, die nicht regulär von Browsern akzeptiert wird. Ist also nur zum Testen der Funktionalität.
  • General Availability soll, und das könnt ihr in eure Kalender schreiben, der 27. Februar 2018 sein. Ist zwar nicht mehr (wie bisher angekündigt) Januar, aber trotzdem endlich ein konkretes Datum, wenn auch als ETA gekennzeichnet.

Bis dahin müssen wir wohl noch auf Wildcard-Zertifikate warten.

Quellen, weiterführende Links und Diskussionen

Erfahrungen aus der Android 8-Migration

Seit 21. August 2017 steht die neuste Android-Version, Oreo mit der Versionsnummer 8.0 in den Startlöchern. Interessant für Entwickler ist parallel auch der Umstieg auf das API-Level 26 und die damit verbundenen Neuerungen. So sollen auf der einen Seite Bild-in-Bild-Darstellung für Apps und Font-Ressourcen eingeführt werden, auf der anderen Seite muss insbesondere bei den Benachrichtigungen Acht gegeben werden: die neuen Notification Channels bieten dem Nutzer die Möglichkeit, dass *alle* Benachrichtigungen gruppiert ankommen, so dass er channelweise diese abschalten kann. „Erfahrungen aus der Android 8-Migration“ weiterlesen

Debian 9 „Stretch“ erschienen

Still und heimlich ist am Samstag, den 17. Juni 2017 nach über 2 Jahren eine neue Version der Linux-Distribution Debian erschien. Version 9 führt mit dem Codenamen „Stretch“ die Reihe an Toy Story-Charakteren fort. Debian 9 wird dem Gründer des Projekts, Ian Murdock, gewidmet, welcher am 28. Dezember 2015 verstorben ist.

Statt großen Neuerungen wurde wie üblich an kleinen Stellen nachgebessert. Auffallendste Änderung für Administratoren wird die Umstellung von MySQL auf MariaDB sein. Weitere Änderungen sind:

  • die Umbenennung von Iceweasel und Icedove zurück zu Firefox und Thunderbird, nachdem ein jahrelanger Streit zwischen dem Debian-Projekt und Mozilla beigelegt wurde,
  • verbesserte Unterstützung für UEFI,
  • neuere Versionen von GnuPG (modern-Zweig),
  • ermöglichter Betrieb vom X-Display-System ohne root-Rechte,
  • verbesserte Sicherheit und Integrität von Paketen (Reproducible-Builds-Projekt deckt ca. 90% ab).

Des weiteren sind viele Pakete wieder auf einem aktuelleren Stand. Als Kernel kommt Version 4.9.30 zum Einsatz.

Achtung: Hinweise zu administrativen Eingriffen beachten! Daten vorher sichern!

Ein Upgrade ist auf Debian 9 sollte UNBEDINGT durch ein vorheriges vollständiges Backup abgesichert werden. Es kann immer etwas schief gehen. Zum Upgraden erst wie üblich alles Bisherige updaten über

dann in der
/etc/apt/sources.list
jessie gegen stretch austauschen und nochmals update, upgrade, dist-upgrade ausführen. Nach einem Neustart sollte dann Debian 9 funktionsfähig sein. Eine (sehr!) ausführlichere Anleitung zu diesem Thema samt Release Notes ist hier verfügbar.

Quelle: Debian News (20170617)

wttr.in spricht Deutsch

Der Artikel ist über 1 Jahr alt. Einige Inhalte können demnach veraltet sein. Bitte beachte dies beim Lesen des Artikels.

Wer mir bereits auf Twitter unter @vemgar folgt, hat bereits heute morgen schon gesehen, dass Igor Chubin seinen CLI-Wetterdienst wttr.in um weitere Sprachen erweitert hat. wttr.in habe ich bereits mehrmals im Blog vorgestellt.

Die Sprache lässt zum einen über den GET-Parameter „lang“ spezifizieren.

Zum anderen wird eine noch elegantere Methode zur Verfügung gestellt, die auf das HTTP-Headerfeld Accept-Language zurückgreift (RFC 2616). Mit CURL sieht das ganze dann so aus:

Mit dem Headerfeld lässt sich auf HTTP-Ebene angeben, welche Sprachen bevorzugt werden. Dies lässt sich sogar mit Gewichtungen verfeinern.

In meinen Augen eine nette Verbesserung.

Mozilla in neuem Gewand

Der Artikel ist über 1 Jahr alt. Einige Inhalte können demnach veraltet sein. Bitte beachte dies beim Lesen des Artikels.

Mozilla, bekannt durch den Webbrowser Firefox, den E-Mail-Client Thunderbird oder das Bugtracking-Tool Bugzilla, gab vorgestern die Umstellung auf ein neues Logo-Design bekannt. Besonders an diesem Redesign ist die Einbindung der Community von Anfang an.

Der neue Schriftzug „moz://a“ hebt die Verbindung zur Web hervor und wird durch das aus den URLs bekannte :// charakterisiert. Parallel wurde mit „Zilla“ für das Logo eine neue Schriftart entwickelt, die Mozilla in den nächsten Wochen ebenfalls unter einer Open Source-Lizenz veröffentlicht.

Weitere Informationen sind in der Ankündigung sowie im Blog von Sören Hentzschel zu finden.

Debian 8.7 erschienen

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Kurz notiert: gestern Abend wurde Debian 8.7 veröffentlicht. Neuerungen gibt es wenige, dieser kleinere Release stützt sich eher auf Security-Updates. Alte Debian 8-Installationsmedien werden selbstverständlich weiterhin funktionieren, da bei einer Installation meist die neusten Versionen der jeweiligen Pakete installiert werden.

Das Changelog sowie die Mitteilung vom Debian-Team befinden sich hier: https://www.debian.org/News/2017/20170114https://lists.debian.org/debian-announce/2017/msg00000.html

Updates für NextCloud 11 und Piwik 3

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Bildquellen: Logo des Piwik-Teams sowie des Nextcloud-Teams (Nextcloud: AGPL)

In den letzten Tagen gab es zwei große Relases für die Webanwendungen NextCloud und Piwik. „Updates für NextCloud 11 und Piwik 3“ weiterlesen